Arbeiten für Madonna – sicherlich ein Traum für so manchen! Für Steve (45) war es letzten Endes jedoch zu viel. Zuvor arbeitete der Privatkoch für Prince, Michael Jackson und Snoop Dogg, dann bekam er das Jobangebot für Madonna über einen Freund, berichtet Steve gegenüber "Bild am Sonntag".
Per Videochat hatte er eine kurze Vorstellung bei der Chefin und auch das Gehalt passte. Ganze 7.300 Euro bekam er pro Woche, so erzählt er der "Bild am Sonntag". Ihm fiel sofort auf, dass es nirgendwo Bodyguards gab, dafür aber 30 Angestellte, die ständig um die Sängerin herumwuselten.
"Die Leute nahmen sich viel wichtiger als Madonna sich selbst, kommandierten die anderen nur herum", erzählt der Koch über die Armee an Angestellten der "Bild am Sonntag". Madonna selbst schaute auch öfter in der Küche vorbei "Madonna ist cool, freundlich, interessiert und fragt nach den Zutaten. Als sie zum ersten Mal neben mir stand, habe ich sie aber kaum erkannt, weil sie ungeschminkt war", erzählt der 45-Jährige.
Das Lieblingsgericht des Stars: "Koschere asiatische Küche", laut Steve. Oft kam Madonna auch erst zur Mittagszeit aus ihrem Schlafzimmer und bestellte Essen. Dafür musste er bis spät in der Nacht für die Sängerin und ihren 35 Jahre jüngeren Liebhaber Ahlamalik Williams kochen. "Ich musste oft bis zwei Uhr morgens kleine Gerichte für sie und ihn vorbereiten. Beim Sushi-Machen hörte ich ihr Sex-Gestöhne aus dem Schlafzimmer. Ihr Lover muss mehrfach liefern", gibt der ehemalige Koch der "Bild am Sonntag" preis.
Für den Privatkoch war das zu viel. Als ihm die Queen of Pop nach vier Wochen angeboten hatte, dauerhaft für sie zu arbeiten, lehnte Steve ab. "Ich gebe zu, das Geld hat mich gereizt, der Scheck kam jede Woche pünktlich. Aber jeden Tag 15 Stunden arbeiten, und dann dieses Chaos. Nichts für mich. Ich brauche wieder einen geregelten Job", erzählt Steve der "Bild am Sonntag" über die Gründe seiner Kündigung.