Der im Jänner von den USA gestürzte venezolanische Präsident Nicolás Maduro muss sich am Donnerstag vor einem New Yorker Gericht verantworten. Seine Anwälte dürften bei der Anhörung darauf drängen, die Vorwürfe des "Drogenterrorismus" fallen zu lassen.
Die Anklage wirft dem 63-Jährigen und seiner Ehefrau Cilia Flores vor, sich an der Spitze Venezuelas mit Drogenkartellen verbündet und Tonnen von Kokain in die USA geschmuggelt zu haben.
Bei einem ersten Gerichtstermin plädierten beide auf nicht schuldig. Der Linksnationalist hatte Venezuela bis zu seiner Gefangennahme durch US-Streitkräfte fast 13 Jahre lang autokratisch regiert.
Maduro droht bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe. Über den Fall soll ein 92 Jahre alter Richter in New York urteilen.