Nahost-Konflikt

Maersk setzt Verkehr durchs Rote Meer nach Attacken aus

Wegen eines Angriffs der Huthi-Rebellen auf eines ihrer Schiffe im Roten Meer setzt die Reederei Maersk ihre Fahrten in dem Gebiet für 48 Stunden aus.
Newsdesk Heute
31.12.2023, 17:15
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Wegen eines Angriffs der Huthi-Rebellen auf eines ihrer Schiffe im Roten Meer setzt die dänische Großreederei Maersk ihre Durchfahrten in dem Gebiet für 48 Stunden aus. Wie die Reederei am Sonntag bekannt gab, war zuvor ihr Containerschiff "Hangzhou" bei der Durchfahrt der Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer zunächst von einer Rakete getroffen und anschließend von vier Booten der jemenitischen Huthis angegriffen worden, die das Containerschiff offenbar kapern wollten.

Das unter der Flagge von Singapur fahrende Containerschiff blieb demnach anscheinend unbeschädigt und konnte laut Maersk seine Fahrt fortsetzen. Die US-Streitkräfte in der Region teilten mit, Marine-Hubschrauber hätten drei der vier Huthi-Boote versenkt. Das vierte Boot habe entkommen können. Zuvor hatte das US-Zentralkommando Centcom in Online-Netzwerken bereits erklärt, ein US-Zerstörer habe zwei aus dem Jemen abgefeuerte Antischiffsraketen abgeschossen, nachdem US-Kriegsschiffe der "Hangzhou" hatten zu Hilfe kommen wollen.

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US-Marine tötet Besatzung mehrerer Huthi-Boote

Bei einem Angriff auf das Frachtschiff AP Moller Maersk hat das US-Militär laut eigenen Angaben einen Angriff von Huthi-Rebellen erfolgreich abgewehrt. Zuerst sei das Boot mit einer Rakete angegriffen worden, die erfolgreich abgeschossen wurde.

Daraufhin hätten sich bewaffnete Angreifer dem Schiff mit Booten genähert und versucht, es zu entern. Die US-Streitkräfte eröffneten daraufhin das Feuer und töteten die Besatzung der drei Kleinboote, wie das US-Centcom auf Twitter schreibt. Dabei seien drei der vier Boote versenkt worden. Bereits am Samstag wurden im Roten Meer mehrere Schiffe von den von Huthi-Rebellen kontrollierten Gebieten im Jemen aus abgeschossen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.12.2023, 17:15