Mafia-Anschlag: Schießerei bei Flughafen Wien

Nahe der Autobahnausfahrt zum Flughafen Wien in Schwechat ist es am Montagnachmittag zu einer Schießerei gekommen. Ein 49-jähriger Immobilienmakler aus Wien mit slowakischen Wurzeln wurde dabei schwer verletzt. Er musste mit dem Notarztwagen ins Unfallkrankenhaus Meidling nach Wien gebracht werden, erlitt links einen Oberschenkel-Durchschuss. Nach einer Operation wird er von der Polizei bewacht.

Nahe der Autobahnausfahrt zum Flughafen Wien in Schwechat ist es am Montagnachmittag zu einer Schießerei gekommen. Ein 49-jähriger Immobilienmakler aus Wien mit slowakischen Wurzeln wurde dabei schwer verletzt. Er musste mit dem Notarztwagen ins Unfallkrankenhaus Meidling nach Wien gebracht werden, erlitt links einen Oberschenkel-Durchschuss. Nach einer Operation wird er von der Polizei bewacht.

Wild West-Szenen auf der Autobahn A4 in Richtung Wien: Der 49-jährige Aaron S. wurde gegen 15.55 Uhr mitten auf der Autobahn von einem Fahrzeug bedrängt. Der bedrängte Mann mit Firmen in Wien und der Slowakei hielt seinen Mercedes mit Bratislava-Kennzeichen an.

"Schönen Gruß von deinem Freund"

Zwei mit Masken vermummte Männer stiegen aus dem anderen Wagen - ebenfalls einer dunklen Limousine - aus und schossen dem Mann kurze Zeit später mit einer Faustfeuerwaffe in den linken Oberschenkel. Die Worte "Schönen Gruß von deinem Freund" fielen. Das Opfer erlitt einen glatten Oberschenkel-Durchschuss.

Alarmfahndung ohne Erfolg

Die zwei Täter ergriffen im Anschluss die Flucht. Sie sollen mit einer dunklen Limousine, möglicherweise einem BMW, unterwegs sein. Die Flucht führte die Täter über die Ostautobahn (A4) in Richtung Fischamend. Eine Alarmfahndung dauerte bis in die Abendstunden an, musste aber ohne Erfolg abgebrochen werden.

Slowake fuhr noch verletzt weiter

Der Verletzte hatte seine Fahrt noch fortgesetzt. Auf dem Flughafen in Schwechat hat er dann am Terminal 1 Anzeige erstattet und ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. Laut Polizeisprecher Johann Baumschlager ist der Slowake auch österreichischer Staatsbürger und in Wien wohnhaft.

Polizei bewacht das UKH

Hintergründe bzw. ein Motiv für die Tat waren vorerst nicht bekannt. Diesbezügliche Erhebungen liefen seitens des Landeskriminalamts NÖ. Laut Bekannten soll Aaron S. Geldsorgen gehabt und mit zwielichtigen Menschen in der Slowakei Geschäfte gemacht haben.

Der Mann befindet sich jedenfalls nicht mehr in Lebensgefahr. Die Oberschenkel-Verletzung ist operativ versorgt worden. Jetzt verbringt der 49-Jährige die Nacht zur Beobachtung auf der Intensivstation des UKH Meidling und steht dort unter Polizeischutz.

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