Der Vertragsstreit zwischen Barcelona und Starspieler Frenkie de Jong sorgt international weiterhin für Aufsehen. Da die Katalanen enorme finanzielle Probleme haben, werden de Jong und Co. von den Verantwortlichen unter Druck gesetzt. Die Starspieler sollen entweder den Verein gewinnbringend verlassen oder massive Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. Angesichts der 150 Millionen Euro teuren Neuzugänge rund um Robert Lewandowski und Raphinha eine bizzare Forderung.
Der ehemalige niederländische Mittelfeldstar Rafael van der Vaart äußert sich nun bei "Ziggo Sport" zur Causa. "So kann man die Leute nicht behandeln. Frenkie verdient zu viel? Zuerst unterschreibst du einen Vertrag und dann erfüllst du ihn oder du gehst zu guten Konditionen, aber nicht so. Das ist Mafia und sie müssen bestraft werden" tobt der 39-Jährige.
"Wie um alles in der Welt kann man Spieler kaufen, wenn man kein Geld hat? Ich finde das eine Schande. Und Laporta, der überall mit seinem großen Kopf lacht. Dieser Mann denkt, er sei der König. Aber ich glaube, er ist ein kleiner Idiot", zeigt sich der ehemalige Real-Star empört.
Das Image des Vereins leidet unter den Streitigkeiten enorm. "Der Ruf von Barca ist wirklich schlecht geworden. Es war ein großartiger Verein und jeder wollte dort spielen", sagt der Holländer.