Szene

Magie mit Migrationshintergrund

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:02

Dass die Welt sie immer wieder ausspuckt, ist für sie nichts Neues. Nach Stationen in Sarajevo, Belgrad und Berlin landen die drei "Superheldinnen" aus Barbi Markovic Roman in Wien und versuchen, das Schlachtfeld Metropole zu meistern.

Dass die Welt sie immer wieder ausspuckt, ist für sie nichts Neues. Nach Stationen in Sarajevo, Belgrad und Berlin landen die drei "Superheldinnen" aus Barbi Markovic’ Roman in Wien und versuchen, das Schlachtfeld Metropole zu meistern.
Irgendwo hakt’s, der ersehnte Mittelstand scheint unerreichbar. Ihr Leben riecht mehr nach Hundekot als nach Glück – Grund genug für die wöchentlich stattfindenden Krisensitzungen im Café Sette Fontane am Siebenbrunnenplatz. Dort greifen sie dank magischer Kräfte in die Schicksale anderer Leute ein, verlieren ihre eigenen dabei aber nie aus den Augen.

In ihrem Stadtroman wirft die aus Belgrad stammende Autorin einen herrlich pessimistischen Blick auf das Leben mit Migrationshintergrund. Das Happy End ist so gut, dass es fast schon wieder schlecht ist. 2016 holte Markovic damit den Alpha-Literaturpreis, heute feiert die Bühnenfassung Uraufführung in der Volkstheater-Dependance Volx/ Margareten. Regie: Bérénice Hebenstreit. www.volkstheater.at

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