Österreich

Mahü-Befragung: Streit um Fragestellung

Heute Redaktion
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Bild: Wikipedia/Hebert Ortner

Nach der Volksbefragung zum Bundesheer wurde Kritik an der Formulierung der Fragestellung laut. Diese ist nun auch der Befragung zur "Mariahilfer Straße Neu" umstritten. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat sich zwar mit den Bezirksvorstehern geeinigt, doch die Wirtschaftskammer gibt noch kein grünes Licht.

Nach der Volksbefragung zum Bundesheer wurde Kritik an der Formulierung der Fragestellung laut. Diese ist nun auch der Befragung zur "Mariahilfer Straße Neu" umstritten. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat sich zwar mit den Bezirksvorstehern geeinigt, doch die Wirtschaftskammer gibt noch kein grünes Licht.

Vor gut einer Woche haben sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) und die Bezirksvorsteher von Mariahilf und Neubau auf die Vorgangsweise bei der Anrainerbefragung zur Mariahilfer Straße verständigt. Bis Freitag wollte man die genaue Fragestellung formulieren. Das Vorhaben verzögert sich allerdings.

Denn die Wirtschaftskammer mischt - wie vereinbart - ebenfalls in Sachen Ausformulierung mit. Klarheit soll nun ein Termin am Donnerstagnachmittag bringen, sagte die Mariahilfer SP-Bezirkschefin Renate Kaufmann.

Es spießt sich an zwei Querungsgassen

Konkret geht es bei der Befragung um zwei Querungsoptionen. Die Anwohner der entsprechenden Straßenzüge sollen darüber entscheiden, ob es im Bereich Webgasse/Schottenfeldgasse und Otto-Bauer-Gasse/Zieglergasse für Autos auch dann noch möglich sein soll, die "Mahü" zu queren, wenn dieser Abschnitt der Shoppingmeile wie geplant bereits verkehrsberuhigt sein wird. Ein Ergebnis soll im Februar vorliegen, wurde in der Vorwoche angekündigt.

Offen ist weiterhin, ob auch über Alternativrouten der Buslinie 2A votiert wird. Dieser Bus fährt derzeit auf einem Teil der Straße, der künftig als Fußgängerzone mit Rad- und Lieferverkehr dienen wird. Eine Abstimmung zum 2A gibt es nur dann, wenn der Bus nicht die aktuelle Route beibehalten kann. Dies wird derzeit geprüft. Seitens der Wiener Linien vertritt man den Standpunkt, dass man auf der Mariahilfer Straße künftig nur dann fahren werde, wenn der entsprechende Streckenverlauf baulich abgegrenzt sei.