Am Montag fällt der Startschuss für die "BürgerInnen-Umfrage" über die Zukunft der Mariahilfer Straße. Die Abstimmung läuft bis 7. März, das Ergebnis steht voraussichtlich am 10. März fest.
Die Abstimmung läuft bis 7. März, das Ergebnis steht voraussichtlich am 10. März fest.
Worüber wird abgestimmt?
A) "Die Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße soll beibehalten werden."
B) "Die Verkehrsberuhigung der Mariahilfer Straße soll rückgängig gemacht werden."
Wer für A stimmt, kann sich noch für oder gegen Auto-Querungen sowie Radfahrerlaubnis aussprechen. Achtung: Wer B ankreuzt, darf nicht zusätzlich über Querungen und Radler abstimmen.
Wer ist stimmberechtigt?
Die 48.642 hauptgemeldeten Bewohner (inklusive der 8.705 EU-Bürger) der Bezirke 6 und 7, nicht die örtlichen Betriebe.
Wie läuft die Abstimmung?
Ab Montag werden die per Post verschickt, bis 7. März um 10 Uhr müssen sie ausgefüllt beim Bezirksamt eingelangt sein. Rücksendung portofrei per Post, per Einwurf in einen der elf Infotürme oder persönlich in verschließbaren Boxen in den Amtshäusern für den 6. und 7. Bezirk.
Wie läuft die Auszählung?
Vertreter der MA53 und des Magistratischen Bezirksamts sowie Vertrauenspersonen der politischen Parteien und ein Notar werten die Fragebögen ab 7. März in der Bezirksvertretung Neubau aus. Das Ergebnis steht spätestens am 10. März fest und ist laut Stadtregierung bindend.
Was passiert bei Zustimmung zur "MaHü neu"?
Für rund 25 Mio. gibt’s niveaufreie Pflasterung, mehr Sitzmöglichkeiten, Wassertische, Schanigärten in der Straßenmitte, mehr Grün.
Was bei Ablehnung?
Der alte Zustand – inklusive Autos und 13A – wird wiederhergestellt.
Unternehmer: 65,6 % für Rückbau
Die und Neubau sind bei der Bürgerbefragung zur Mariahilfer Straße nicht stimmberechtigt. Der Wirtschaftsbund fragte trotzdem. Ergebnis: 65,6 Prozent der 2.342 abgegebenen Stimmen (bei rund 8.000 Befragten) votierten für einen Rückbau der Fußgänger- und Begegnungszone. Der Wirtschaftsbund fordert daher: "Zurück zum Start!"