MaHü: Häupl macht jetzt doch Druck

Bild: Helmut Graf

Am Mittwoch hatte Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) noch betont, dass er Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) "noch" nichts in Sachen Mariahilfer Straße diktieren will. Nun macht er doch Druck: "Es soll in den nächsten eineinhalb Wochen eine vernünftige Lösung gefunden werden", forderte er in einem Interview mit der "Wiener Zeitung" am Donnerstag. Ihm zufolge gibt es drei Probleme auf der verkehrsberuhigten Shoppingmeile: die Busroute, die Radfahrer und die Querungsverbote.

Nun macht er doch Druck: "Es soll in den nächsten eineinhalb Wochen eine vernünftige Lösung gefunden werden", forderte er in einem Interview mit der "Wiener Zeitung" am Donnerstag. Ihm zufolge gibt es drei Probleme auf der verkehrsberuhigten Shoppingmeile: die Busroute, die Radfahrer und die Querungsverbote.

Häupls Meinung nach finde die Fußgängerzone durchaus ihre Akzeptanz, aber es gebe drei wesentliche Probleme. "Das eine ist die Busroute. Die werden wir ändern. Das Zweite sind die Radfahrer, die zu schnell unterwegs sind, daraus wird die Frau Vizebürgermeisterin wohl Konsequenzen ziehen müssen. Und das Dritte sind die Querungsverbote. Das geht natürlich alles gar nicht. Wir brauchen keine Mauer zwischen dem sechsten und siebenten Bezirk. Aber wenn der Bus anders geführt wird, dann erübrigt sich ja auch dieses Problem", unterstrich der Bürgermeister.

Wenn es nach ihm geht, sollen die Änderungen bald in Angriff genommen werden: "Jetzt ist die Testphase zu Ende und wir müssen in den nächsten eineinhalb Wochen zu einer Lösung kommen und das war’s dann."

Befragung nicht notwendig

Vassilakou hatte außerdem angekündigt, dass die Bewohner des sechsten und siebenten Bezirks nach dem Probebetrieb befragt werden sollen - Häupl hält offensichtlich nicht viel davon: "Das war nicht wirklich mein sehnlichster Wunsch, aber wenn die Frau Vizebürgermeisterin das will, werde ich nicht Nein sagen."

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