Die Kosten für die Neugestaltung der Wiener Mariahilfer Straße werden - falls sie wie geplant umgebaut wird - 25 Mio. Euro betragen. Das hat das Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Montag mitgeteilt.
Die Kosten für die werden - falls sie wie geplant umgebaut wird - 25 Mio. Euro betragen. Das hat das Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Montag mitgeteilt.
Die beliebte Einkaufsstraße soll auf einer Länge von insgesamt 1.600 Metern ein neues Aussehen erhalten. Die Straße ist seit August bereits Fußgänger- bzw. Begegnungszone. Die Trennung zwischen Gehsteigen und Fahrbahn besteht aber noch immer, da die endgültige Neugestaltung erst nach der für Anfang 2014 geplanten Anrainerbefragung erfolgen soll.
641 Euro pro Quadratmeter
Die Fläche, die umgebaut werden soll, umfasst laut Rathaus insgesamt rund 39.000 Quadratmeter. Pro Quadratmeter würden sich somit Kosten von 641 Euro ergeben. Das sei weniger, als beim zuletzt erfolgten Umbau der Kärntner Straße bzw. des Grabens, der mit 857,1 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlug.
Eine "beträchtliche Kostenersparnis" soll unter anderem erzielt werden, indem vorhandenes Material wieder eingebaut wird. Die Neugestaltung der inneren Mariahilfer Straße erfolgt fast auf der gesamten Länge, konkret zwischen Museumsplatz und Kaiserstraße. Einige Arbeiten, wie etwa die Sanierung von Pflasterungen,sei ohnehin notwendig geworden, wird betont.
100 neue Sitzmöbel
Der Anteil der Ausgaben für den Straßenbau bzw. die bauliche Ausgestaltung der Einkaufsmeile wird laut den Berechnungen rund 22,4 Mio. Euro betragen. Darin enthalten ist der Abbruch der bestehenden Fahrbahnkonstruktion, die Pflasterung der Fahrbahn- und Gehsteigbereiche, der Umbau der Entwässerung, die Errichtung eines Blindenleitsystems sowie neue Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen. Auch die Aufstellung von Papierkörben, Spielgeräten und rund 100 neuen Sitzmöbeln ist darin budgetiert.
W-LAN & Co 2,6 Mio Euro
Weitere Maßnahmen wie etwa die neue Beleuchtung inklusive WLAN-Sendern, die Erneuerung von Gas-Hausanschlüssen oder die Aufstellung von Trinkbrunnen wurden mit 2,6 Mio. Euro berechnet.