MaHü: Vassilakou verspricht Besserung

Bild: Denise Auer

Der Streit um die MaHü neu geht weiter: In einer Sondergemeinderatssitzung forderten FP und VP den Rücktritt von Maria Vassilakou. Diese verspricht Änderungen nach der Evaluierung.

"Ich lasse mich lieber jetzt tögeln für das, was ich mache, als in zehn Jahren dafür, dass ich nichts gemacht habe." Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou musste am Montag einmal mehr ihr Lieblingsprojekt Mariahilfer Straße verteidigen. Und einmal mehr griff sie dabei auf die Stichworte "Wachstum", "Klimaschutz" und "Lebensqualität" zurück. Den Kritikern versprach sie Verbesserungen. Wo es zu Problemen komme, würden Maßnahmen gesetzt.

Die Anrainer hätten ihr "vollstes Verständnis", allerdings sieht Vassilakou nur "wenige Staupunkte" in den Seitengassen. Hier soll es nach Auswertung der derzeit laufenden Erhebung im Oktober Adaptierungen geben. Geprüft wird auch, ob der Fußgängerzonen-Abschnitt ausgeweitet wird.

Die Opposition bleibt bei ihrer Kritik: FP-Klubchef Johann Gudenus warf Vassilakou "Größenwahn und Präpotenz" vor. Die MaHü sei eine "Maria, dir ist nicht mehr zu helfen"- Straße. VP-Parteichef Manfred Juraczka kritisierte den "Einbahnzirkus" und die 13A-Konflikte. Ein Misstrauensantrag gegen Vassilakou wurde von Rot-Grün abgeschmettert.

Robert Zwickelsdorfer

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