Making Judith ist, wenn man so will, die Adaption aller Lemke'scher Maximen über das Kino und das Leben, gegossen in die Form eines Films über die Vorproduktion eines Films. Man begleitet den Alt-Star/Regisseur dabei, wie er sich seine Darstellerinnen zusammensucht, sie dauernd aus der Bahn wirft, nur um zu sehen, wie sie reagieren. Denn am Ende geht es Lemke immer um das Echte, das Nicht-Herzustellende und Nicht-Wiederholbare – welches er dann im Gewand des Glamour und Genretands umso schöner schimmern lässt.