Die Nachricht sorgt für Bestürzung: Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist nach einer Malaria-Infektion verstorben. Betreiber Fraport bestätigte den Todesfall und sprach den Angehörigen sein tiefes Beileid aus.
Bereits Mitte Juli war bekannt geworden, dass sich vier Mitarbeiter am Flughafen mit der gefährlichen Tropenkrankheit infiziert hatten. Mittlerweile ist die Zahl der Betroffenen auf sechs gestiegen.
Wie der Spiegel berichtet, befinden sich die anderen Infizierten in ärztlicher Behandlung. Am Flughafen wurden Mückenfallen aufgestellt, um weitere Insekten zu fangen. Gefangene Mücken werden nun in einem Labor untersucht.
Die Ursache für die Infektionen sind importierte Mücken. Es handelt sich um die sogenannte Flughafenmalaria - eine sehr seltene Sonderform, bei der infektiöse Mücken im Flugzeug oder Gepäck aus tropischen Ländern eingeschleppt werden.
Malaria ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die durch dämmerungs- und nachtaktive Mücken übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt zwischen sieben und 40 Tagen. Erste Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl.