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Malaysia-Flieger entführt - Razzia beim Piloten

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:42

Die seit einer Woche in Südostasien verschollene malaysische Passagiermaschine ist nach Überzeugung der Ermittler entführt worden. Das Flugzeug ist von seinem Kurs abgewichen, die Kommunikationssysteme sind höchstwahrscheinlich absichtlich abgeschaltet worden. Die Polizei hat das Haus des Piloten durchsucht.

Die seit einer Woche in Südostasien verschollene malaysische Passagiermaschine ist nach Überzeugung der Ermittler entführt worden. Das Flugzeug ist von seinem Kurs abgewichen, die Kommunikationssysteme sind höchstwahrscheinlich absichtlich abgeschaltet worden. Die Polizei hat das Haus des Piloten durchsucht.

In den vergangenen Tagen hat es gegeben.

Das Flugzeug mit 239 Insassen an Bord hat auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking seine Route verlassen. Das letzte von einem Satelliten empfangene Signal lässt auf zwei mögliche, nordwestlich liegende Flugkorridore schließen. Der Pilot muss bewusst zivile Radargeräte umgangen haben.

Klarer Kurswechsel durch Profi-Piloten

Nachdem der Kontakt mit der Bodenkontrolle abgebrochen war, wurde die Maschine weiterhin von einem professionellen Piloten geflogen. Radarsignale haben gezeigt, dass die Boeing 777-2000 kurz nach dem Verschwinden vom zivilen Radar auf eine Höhe von 13.700 Meter gestiegen ist - also höher, als es für diesen Flugzeugtyp zulässig ist. Dann hat sie eine scharfe Kurve Richtung Westen eingeschlagen und ist auf 7.010 Meter abgestiegen. Von dort ist sie wieder hochgeklettert und auf nordwestlichem Kurs in .

Razzia im Haus des Piloten

Polizisten haben am Samstag das Haus von Pilot Zaharie Ahmad Shah bei Kuala Lumpur auf den Kopf gestellt. Die Beamten haben nach Material gesucht, das bei der Suche nach dem Flugzeug helfen könnte. Ob sie etwas gefunden oder mitgenommen haben, ist nicht bekannt. Als Co-Pilot war ihm Fariq Hamid beigestanden.

Wo das Flugzeug ist, ist noch immer unklar, obwohl das ursprüngliche Suchgebiet in der Südchinesischen See immer weiter ausgedehnt wurde. Insgesamt waren inzwischen 57 Schiffe und 48 Flugzeuge aus 13 Ländern im Einsatz - bisher ohne Erfolg.

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