Aida-Kapitän sagt Reise in letzter Minute ab

Am Sonntag sollte die "AIDAmira" zu einer viertägigen Jungfernfahrt in See stechen. Doch daraus wurde nichts.
Aida Cruises hat die Jungfernfahrt der "AIDAmira" abgesagt. Nach der Schiffstaufe in Palma de Mallorca am Samstagabend sollte der Luxusliner eigentlich am Sonntag zu einer ersten Reise unter dem neuen Namen aufbrechen. Geplant war eine Vier-Tage-Tour im westlichen Mittelmeer. Doch daraus wurde nichts. Am Sonntagnachmittag verkündete Kapitän Manuel Pannzek über die Bordlautsprecher, dass das Schiff noch bis Mittwoch im Hafen von Palma bleiben wird.

Die Passagiere hatten an Deck bereits das Auslaufen erwartet. Es sei nicht gelungen, in allen Bereichen den Aida-Standard in vollem Umfang zu bieten, lautete die Begründung für die Absage. Das Schiff ist teilweise einfach noch nicht fertig umgebaut. Es ist das 14. Kreuzfahrtschiff der Reederei.

Das deutsche Model Franziska Knuppe (44) hielt die Taufrede und ließ eine Champagnerflasche am Bug des Schiffes zerschellen. 20 Minuten lang stieg ein Mega-Feuerwerk in den Himmel und über 1.000 Gäste freuten sich auf die erste Reise. Dann folgte die Absage!

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Die Arbeiten sollen nun in den kommenden Tagen im laufenden Betrieb erfolgen. Die Passagiere können entweder nach Hause reisen oder aber an Bord bleiben und bekommen ihr Geld zurück. Das Team wolle zudem ein "attraktives Ausflugsprogramm" auf der Insel bereitstellen.



Die erste Reise in Richtung Afrika soll nun am 4. Dezember starten. Die "AIDAmira" - 216 Meter lang, mit Platz für 1800 Passagiere - ist ein Umbau der ehemaligen "Costa neoRiviera" und das 14. Schiff der Aida-Flotte.

Das Video der Schiffstaufe:



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