Jetzt auch Badeverbot auf Mallorca wegen Giftqualle

Die Portugiesische Galeere löst extreme Schmerzen aus und kann sogar zum Tod führen. Nach Spanien und Ibiza heißt es daher auch auf Mallorca: "Baden verboten!"

Wie berichtet sind auch auf der Urlaubsinsel Mallorca mehrere Exemplare der hochgiftigen Quallenart "Portugiesische Galeere" entdeckt worden. Nun haben sich die Befürchtungen vieler Urlauber bewahrheitet: Weil die Nesseltiere nicht nur sehr schmerzhaft sind, sondern auch einen tödlichen neurogenen Schock auslösen können, haben die Behörden an mehreren Stränden die Rote Fahne gehisst.

Betroffen sind allerdings vorerst lediglich die Küstenabschnitte der Viertel Molinar und Can Pastilla in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Can Pastilla ist das westliche Ende der bei Badegästen äußerst beliebten Playa de Palma. In Molinar dagegen ist ein Abschnitt betroffen, der vor allem von Spaziergängern und Joggern frequentiert wird.

Quallen kamen aus dem Atlantik

Schon letzte Woche wurden Exemplare der "Todesqualle" an Stränden von Ibiza und Formentera angeschwemmt. Sie wurden vermutlich im März vom Atlantik ins Mittelmeer getrieben und können darin laut balearischem Umweltministerium überleben, solange die Meerestemperatur unter 25 Grad bleibt.

Die Portugiesische Galeere ist eine Quallenart, die aus einer Kolonie an Polypen besteht. Ihre giftigen Polypen können Fische töten und lösen bei Menschen starke Schmerzen aus. (red)

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