Unbekannte Täter waren mit der bereits seit längerem bekannten Betrugsform leider wieder erfolgreich. Die Täterschaft trat laut Polizeiangaben dieses Mal per SMS mit einer Frau aus Graz in Kontakt. Der unbekannte Täter gab sich dabei als Kind der 72-Jährigen aus.
In der weiteren Unterhaltung bat der Unbekannte aufgrund einer fingierten finanziellen Notsituation um Geld. Mit einem Satz wie "Mama, ich brauche Geld" oder einem ähnlich an die Gefühle appellierenden Wortlaut richtete sich die Täterschaft direkt an die Grazerin. Die Frau solle dies mit Hilfe einer Überweisung für das vermeintliche Kind übernehmen. Die 72-Jährige kam der Bitte nach und überwies einen Betrag von mehreren tausend Euro. Das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz führt nun die weiteren Ermittlungen.
In der entsprechenden Aussendung gibt die LPD Steiermark auch Präventionstipps. Grundsätzlich ist zu beachten, dass in finanziellen Notlagen wohl die meisten Menschen einen persönlichen oder jedenfalls fernmündlichen Kontakt suchen würden. Daher rät die Polizei:
► Reagieren Sie auf diese Nachrichten nicht und löschen Sie diese sofort.
► Kontaktieren Sie im Zweifel immer Ihre zuständige Polizeiinspektion oder den Notruf (133)