Die handwerklichen Tätigkeiten und Techniken rund um das Rauchfangkehren reichen bis ins Mittelalter zurück, entwickelten sich aus dem zunehmenden Bedarf an Brandschutz in Städten sowie dem Einfluss italienischer Baukultur: Vermehrt mehrstöckige Stadthäuser mit komplizierten Rauchfangsystemen wurden gebaut.
Das machte spezifisches Fach- und Erfahrungswissen nötig. Die Reinigung schliefbarer (besteigbarer) Rauchfänge durch Kehrung, Patschokieren und kontrolliertes Ausbrennen waren gefährliche und herausfordernde Tätigkeiten.
Aktuell üben in Österreich mehr als 620 Personen den Beruf des Rauchfangkehrers aus. Dass das Gewerbe traditionsreich ist, zeigen Arbeitsuniformen. Trotz der berufsbedingt schwarzen Farbe steht der Rauchfangkehrer für positive Werte und Glück: Anfang 2026 nahmen die Schödelbauers im Bezirk Hollabrunn wieder eine alte Tradition wahr, nämlich zu Beginn des Jahres Glückwünsche etwa an Bürgermeister & Co. zu überbringen.
Facts & Figures
Rauchfang Schödelbauer. Seit 2016 führen Erich Schödelbauer, Sabine Schödelbauer und Rauchfangkehrermeister Christian Kranzl den Betrieb gemeinsam als Schödelbauer KG. Die lange Traidition des Rauchfangkehrer-Berufs in der Familie bedeutet Fachwisssen und Erfahrung sowie auch Leidenschaft aus Überzeugung.
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