MAN plant weitere Schließungen – wackeln  mehr Jobs?

Weitere 40-50 Service-Niederlassungen könnten geschlossen werden.
Weitere 40-50 Service-Niederlassungen könnten geschlossen werden.Stefan Kiefer / Visum / picturedesk.com
Wie Volkswagen bereits am Freitag ankündigte, sollen bei MAN in Österreich und Deutschland bis zu 9.500 Stellen abgebaut werden.

Auch der Standort in Steyr ist betroffen, allein hier stehen 2.300 Jobs auf dem Spiel. Bis 2023 soll das Werk hier komplett geschlossen werden. Zudem wurde nun bekannt, dass auch weitere 40-50 Service-Niederlassungen geschlossen werden könnten.

Überdies könnte eine weitere Konsequenz der Abbau Hunderter weitere Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie sein. Betriebsrat und die Gewerkschaften stellen Bemühungen an, um diese Entwicklung zu verhindern.

Mitarbeiter werden am Mittwoch informiert

"Heute steht am Programm, nachdem wir gestern von unserer Geschäftsleitung auch offiziell informiert worden sind, dass wir die Belegschaft über den Kahlschlag informieren, den die MAN-Vorstände vorbereiten. Ob die geplante Schließung von MAN in Steyr auch weitere Standorte in Österreich betrifft, kann man jetzt noch nicht genau sagen. Aber es ist angedacht, 40 bis 50 weltweite Service-Niederlassungen, wo die Lkw serviciert und repariert werden, zu schließen. Davon könnte die eine oder andere Service-Niederlassung in Österreich auch betroffen sein", so MAN-Betriebsratschef Erich Schwarz am Mittwoch gegenüber dem ORF Oberösterreich.

Ausarbeitung einer Gegenstrategie

Kommende Woche werde der Gesamtbetriebsrat mit der IG Metall beraten, sagte Schwarz. Mit der österreichischen Gewerkschaft sei auch abgestimmt, dass man Maßnahmen ergreifen und eine Gegenstrategie entwickle.

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