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Manager-Fieber! So duelliert ihr euch mit Freunden

Run auf das neue Managerspiel! Tausende Bundesliga-Fans duellieren sich schon online. Was dahinter steckt und wie es funktioniert.
Sebastian Klein
01.08.2022, 15:43
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Fußball-Freaks aufgepasst! "Sky" hat zum Bundesliga-Saisonstart mit "Ankick" ein neues Managerspiel auf den Markt gebracht. Noch befindet sich das Spiel in der Early Access-Phase. Wenige Wochen nach dem Release spielen schon Tausende Fans der heimischen Bundesliga, messen sich online privat mit Freunden oder mit zufälligen Personen in öffentlichen Ligen.

Der Privatsender wirbt während seiner Liveübertragungen der Bundesliga für "Ankick". Wir haben das Spiel für euch auf Herz und Nieren getestet, bei den Entwicklern nachgehakt. Fazit: Die Sport-Redaktion ist im Manager-Fieber.

So funktioniert's

Wer Fantasy-Spiele aus der Premier League oder anderen Sportarten kennt, wird sich rasch zurechtfinden. "Sky" hat bei der Entwicklung aber auf ein ganz eigenes Konzept gesetzt, das "Ankick" herausstechen lässt. Die Grundlage bildet der Sky Player Index, ein Bewertungssystem aller Ligaspieler basierend auf statistischen Werten. Jeder gewonnene Zweikampf, jeder Schlüsselpass, jedes erfolgreiche Dribbling fließen beispielsweise in Echtzeit in die detaillierte Bewertung ein.

Heißt für den Freizeit-Manager daheim vor dem Handy: Wenn die Spieler der eigenen Mannschaft gut performen, arbeitet ihr euch in der Tabelle nach oben.

Das Konzept ist leicht: In jeder Liga befinden sich bis zu zehn Spieler. Jeder kann zu jedem Zeitpunkt der Saison einsteigen, ohne einen Nachteil zu haben. Alle starten zum gleichen Zeitpunkt. Dann steht in jeder Runde ein Duell mit einem anderen Spieler der Liga an. Welche Startelf mehr Punkte erringt, der gewinnt. Wenn das Ergebnis hauchdünn ausfällt, endet das Match unentschieden.

Der wohl wichtigste Teil des Managerspiels ist aber der Transfermarkt. Jeder Kicker hat einen Richtwert, jeder Teilnehmer für seine Mannschaft bestehend aus 17 zufälligen Kaderspielern ein Transferbudget. Durch geschicktes Kaufen und Verkaufen, kann man das eigene Budget nach oben schrauben, sich so den einen oder anderen Transferkracher leisten.

Rapidler am teuersten

Die Zahlen sind beeindruckend. Schon nach der ersten Runde wurden 22.000 Transfers verzeichnet, gingen so Spieler im Wert von 16 Milliarden Euro über den Tisch, verrät "Sky" im "Heute"-Gespräch. Die beliebtesten Spieler sind die Rapidler. Sogar für Kaderspieler mit wenig bis gar keinen Einsatzminuten wird im Schnitt 20 Prozent mehr bezahlt, als ihr Richtwert beträgt.

"Sky" über die Grundidee: "Wir wollten schlicht und ergreifend den besten Fußballmanager bauen, den es für die Österreichische Bundesliga je gegeben hat. Die Bundesliga ist für mich immer noch DAS Kernprodukt von Sky. Die Bundesliga tut sich im internationalen Vergleich aber natürlich manchmal schwer, mit der Strahlkraft von Liverpool, Real und Co. mitzuhalten, gerade bei der jungen Zielgruppe. Mit "Ankick" wollen wir eben jene junge und technikaffine Zielgruppe für die Bundesliga begeistern, die sonst schwer zu erreichen ist, indem wir ihr ein attraktives und emotionales Angebot machen. Das hilft der Liga und hilft natürlich auch Sky, um aus unserer sonstigen Bubble rauszukommen."

Im Hintergrund wir bereits an neuen Features gearbeitet. In einem wöchentlichen Update werden Spieler nach jeder Runde über Neuerungen Bugfixes und sogar über mögliche Verletzungen und Transfers von Spielern informiert.

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