Wirtschaft

Manager sind unfitter als angenommen

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:54

In einer immer schneller werdenden Gesellschaft wird oftmals auch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der jeweiligen Situation angepasst - und das nicht immer zum Positiven. Um Zeit einzusparen, nimmt man das Auto oder den Fahrstuhl, nach Feierabend wird noch schnell eine halbe Stunde auf dem Stepper eingelegt und essen ist ein Luxus, der knapp zwischen den Terminen eingeschoben wird. Besonders die Rige der Manager ist von der heutigen Zeitnot sehr stark betroffen.

In einer immer schneller werdenden Gesellschaft wird oftmals auch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der jeweiligen Situation angepasst – und das nicht immer zum Positiven. Um Zeit einzusparen, nimmt man das Auto oder den Fahrstuhl, nach Feierabend wird noch schnell eine halbe Stunde auf dem Stepper eingelegt und essen ist ein Luxus, der knapp zwischen den Terminen eingeschoben wird. Besonders die Rige der Manager ist von der heutigen Zeitnot sehr stark betroffen.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden werden dabei lange Zeit nicht wahrgenommen. Feelgood, ein Onlineprogramm für einen gesunden Lebensstil, befragte 2.460 seiner Mitglieder in Führungspositionen, wie diese ihren Fitness- und Gesundheitsgrad einstufen.

66 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich selber als sehr fit einstufen, während 28 % der Manager sich als mittelmäßig fit fühlen. Nur 6 Prozent fühlen sich unfit und fühlen Beeinträchtigungen in ihrer Gesundheit und ihrem Wohlergehen.

73 Prozent leiden an Schlafstörungen

Im Anschluss an die Befragung verglich Feelgood die Antworten mit den tatsächlichen Analyseergebnissen der jeweiligen Nutzer. Das Ergebnis war erstaunlich. Der ermittelte PAL (Physical Activity Level) passte ebenso wenig zu dem Grad der selbst eingeschätzten Fitness wie bestimmte Defizite im Alltagsleben, die die Befragten angaben (Mehrfachangaben waren möglich). Zu diesen zählen (73%) , Morgenmüdigkeit (56%), Verdauungsstörungen (31%) sowie Kreislaufprobleme (22%).

Clemens Janssen, wissenschaftlicher Leiter bei Feelgood, erklärt, was es mit dieser Differenz zwischen Selbstwahrnehmung und dem tatsächlichen IST-Zustand auf sich hat. "Gesundheitliche Probleme infolge eines sehr stressigen und ungesunden Lebenswandel treten schleichend auf. Der Betroffene nimmt oft über sehr lange Zeit nicht wahr, dass er unter gesundheitlichen Einschränkungen aufgrund seines Alltagsstress leidet oder erkennt den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht. Zudem wird oftmals ein gesunder Lebensstil gelebt der in Wirklichkeit gar keiner ist."

Ruhezeiten für den Körper wichtig

Neben einer bewussten und gesunden Ernährung sowie eine kontinuierliche, leicht in den Alltag zu integrierende Bewegung ist es für die eigene Gesundheit besonders bei einem sehr hektischen Alltag sehr wichtig, sich selbst und dem Körper ausreichend Ruhe- und Entspannungsphasen zu gönnen, um sich regenerieren zu können.

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