Mandat auf der Kippe: Wahlanfechtung in Kittsee

LIKI vermutet keinen Betrug. (Symbolbild)
LIKI vermutet keinen Betrug. (Symbolbild)Bild: picturedesk.com
Die Liste Kittsee (LIKI) hat die Gemeinderatswahl angefochten. Der Grund: Eine "außergewöhnlich hohe Zahl ungültiger Stimmen".

Die nächste Wahlanfechtung in Österreich: Jetzt muss die Gemeinderatswahl vom 1. Oktober im burgenländischen Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) neu aufgerollt werden.

Die geforderte Neuauszählung ist für die anfechtende Partei Liste Kittsee (LIKI) von großer Bedeutung. Mit 19,5 Prozent der Stimmen fehlt LIKI nur eine Stimme auf ein weiteres Mandat.

Keine Verdächtigungen

Man vermute keine Wahlmanipulation, wundere sich aber aber über die "außergewöhnlich hohe Zahl ungültiger Stimmen" (158 bei 1651 Stimmen) und die Tatsache, dass "nur einmal ausgezählt" worden sei, sagte David Valentin von LIKI am Montag gegenüber dem "Kurier".

Mit nur einer weiteren Stimme könnte LIKI ein fünftes Mandat erhalten. Man habe mit der Anfechtung bis jetzt warten müssen, weil die Bürgermeister-Stichwahl davor durchgeführt werden musste.

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(lu)

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