Manege frei! Video zeigt Drahtseilakt in Wien

Der Circus Louis Knie präsentiert dem Wiener Publikum neue, akrobatische Kunststücke. "Mange frei" heißt es ab 22. September an der Donaumarina in Leopoldstadt.
Der Circus Louis Knie präsentiert dem Wiener Publikum neue, akrobatische Kunststücke. "Mange frei" heißt es ab 22. September an der Donaumarina in Leopoldstadt.Denise Auer
Der Circus Louis Knie ist wieder in der Stadt! Ein Video gibt den Wienern einen Vorgeschmack, worauf sie sich ab 22. September freuen dürfen.

Kaum hat der Circus Louis Knie seine Zelte an der Wiener Donaumarina in der Wehlistraße 250 (Leopoldstadt) aufgeschlagen, turnen die Akrobaten schon darauf herum. Am Mittwoch, den 22. September, feiern ihre Kunststücke vor dem Wiener Publikum offiziell Premiere. Zu sehen ist die neue Show bis 28. November, Karten gibt es auf oeticket.com. Eine Kostprobe gibt der Zirkus schon vorab: Geboten werden eine "lebende" Pyramide, ein Hochseilakt und weitere artistische Höchstleistungen.

Die schnellsten Hände der Welt

Nerven aus Stahl beweist das kolumbianisches Artisten-Duo Diego und Manuel: Über dem Zirkuszelt vollführen sie gewagte Kunststücke auf einem hauchdünnen Drahtseil, das keinen Fehltritt verzeiht. Flinke Hände hat Mario Berousek, der schnellste Jongleur der Welt, der 240 Keulen pro Minute herumwirbelt. Unglaubliche Körperbeherrschung beweist auch die Truppe "Danger". Die acht Marokkaner springen Saltos, Flic Flacs und bauen menschliche Pyramiden. Einer der Männer schafft es sogar, sieben weitere Artisten zu halten und auszubalancieren.

In einem Zirkusprogramm dürfen auch Clowns nicht fehlen: Don Christian, der zur absoluten Elite der Spaßmacher Europas zählt, stammt ursprünglich aus Graz. Doch erst jetzt, in seinem 30. Berufsjahr, führt ihn eine Tournee zum ersten Mal in sein Heimatland. Anmutige Choreografien zeigen die ungarische Trapezkünstlerin Réka Lantos, die Luftakrobatin Andrea Navratil und die Hula-Hoop-Artistin Nicole Berousek.

Zirkuswelt als Corona-Kontrast

Der Aufwand für die Show ist gewaltig, mussten doch die Zelte, Waggons und 60 Mitarbeiter mittels 16 Sattelauflegern zur Donaumarina transportiert werden. In Corona-Zeiten ist Zirkusdirektor Louis Knie die Mühe aber umso mehr wert: "Gerade für Kinder ist der Zirkus eine wunderbare Möglichkeit, dem grauen Alltag zu entfliehen und in unsere fantastische und bunte Welt einzutauchen. Wir bieten eine Erfahrung, an die sie sich noch ihr ganzes Leben lang erinnern werden. Dank unseres umfangreichen Hygienekonzeptes ist diese auch gefahrlos möglich“, so Knie. Für die Zirkusshow gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) und es herrscht Maskenpflicht.

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