Das diesjährige Finale von "Germany's Next Topmodel" sorgt weiter für Diskussionen. Im Gespräch mit "Heute" spricht die ehemalige Finalistin Martina Gleissenebner-Teskey über das neue Konzept und spart dabei nicht mit Kritik.
Auch Jahre nach ihrer eigenen Teilnahme 2022 verfolgt das Model die Modelshow von Heidi Klum noch genau. Das Interesse sei heute sogar größer als damals.
"Seit ich dabei war interessierts mich noch mehr, weil ich das Ganze natürlich auch ganz anders anschaue. Es ist einfach spannend diese zwei Perspektiven auch zu sehen. Ich muss ja sagen ich war froh, dass wir nur Frauen waren", erzählt sie im Gespräch mit "Heute" und spielt damit darauf an, dass ja mittlerweile auch Männer am Wettbewerb teilnehmen.
Vor allem die Entscheidung, das Finale nicht live zu übertragen, sieht die ehemalige Kandidatin kritisch. Für sie bringt das neue Modell mehrere Probleme mit sich. "Ich finde es schade. Es ist ein Wahnsinn dass die Kandidaten seit 3 Monaten wissen wer gewonnen hat und müssen das mit sich mittragen", sagt Gleissenebner-Teskey.
Doch damit nicht genug. Sie sieht auch die Gefahr, dass dadurch Spekulationen über die Fairness des Wettbewerbs entstehen könnten. "Und ich finde es auch schade weil die Gefahr besteht, dass einfach mehr manipuliert wird. Dass man das Gefühl hat das geht nicht mit rechten Dingen zu, da gewinnt einfach die Person die von Anfang an festgestanden ist. Da muss man sich schon gefallen lassen, dass dieser Vorwurf vielleicht kommt", so die Ex-Finalistin.
Noch vor der Ausstrahlung waren die Namen der Gewinner bereits durchgesickert. Auch dazu hat Gleissenebner-Teskey eine klare Meinung. "Ich glaube das hat Vorteile und Nachteile. Dass man vielleicht nochmal genauer schaut ob sie das wirklich verdient hat oder dass man sagt ich schau es nicht weil ich weiß es eh schon."
Für die ehemalige GNTM-Kandidatin ist klar, die vorzeitigen Enthüllungen können sowohl zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen als auch Zuschauer davon abhalten, das Finale überhaupt noch einzuschalten. Auch hier wird im Netz heiß diskutiert, ob der Leak nicht vielleicht sogar beabsichtigt gewesen ist ...