Als Siebter der letzten La-Liga-Saison hat Osasuna den Sprung in die Conference-League-Qualifikation geschafft. Allerdings wurde der spanische Verein nun aus dem Europacup-Bewerb ausgeschlossen. Ausschlaggebend dafür ist ein vor drei Jahren aufgeflogener Manipulationsskandal aus dem Jahr 2013/14.
Damals kämpfte der Klub aus Pamplona gegen den Abstieg. Vereinsfunktionäre zahlten Gelder in der Höhe von 2,4 Millionen Euro an zwei Spieler von Betis Sevilla. Osasuna stieg damals trotzdem ab. Der Skandal flog schließlich im Jahr 2020 auf, nachdem der Klub bemerkte, dass Gelder in Millionenhöhe fehlten. Der ehemalige Klub-Funktionär Angel Vizcay wurde schließlich zu einer Haftstrafe von acht Jahren und acht Monaten verurteilt, auch die beiden betroffenen Spieler, Antonio Amaya und Xabier Torres, fassten einjährige Haftstrafen aus.
"Der Club Atletico Osasuna hat von den Schlussfolgerungen des Berichts der Inspektoren der UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission erfahren. In dem Bericht erklären die Inspektoren den Verein für ,nicht teilnahmeberechtigt an der Conference League 2023/24´ und verweigern ihm damit das Recht, an europäischen Wettbewerben teilzunehmen", machte der spanische Klub die Sperre selbst öffentlich. "Der Verein teilt die Kriterien der UEFA nicht, wird Berufung bei der Berufungskommission einlegen und kündigt an, dass er bis zur letzten Konsequenz juristisch kämpfen wird, um seine Rechte zu verteidigen", teilte der Klub weiter mit, möchte um die Teilnahme am internationalen Geschäft kämpfen.