Auf einen bestimmten Bankomat-Typ hatte sich ein osteuropäisches Trio im November 2017 spezialisiert. Ein Täter öffnete mit einem Spezialschlüssel das Gerät, dann wurde der Geldautomat mit einem Laptop verbunden. Der Automat spuckte 50-Euro-Scheine sowie 100-Euro-Banknoten aus.
So konnte die Bande in Brunn am Gebirge (2 Mal), Schwechat, Wien und Hinterbrühl und anderen drei Tatorten insgesamt 177.250 Euro einstecken. Einige Mal scheiterten die Täter (St. Pölten, Spratzern, Melk). In Melk wurde ein 37-Jähriger erwischt, zwei Täter (Name bekannt) sind immer noch flüchtig.
Der 37-jährige Russe stand am Montag in St. Pölten vor Gericht. Er fasste dabei vier Jahre und drei Monate Haft aus. Der Richterspruch ist allerdings nicht rechtskräftig. (Lie)