Ein ungewöhnliches Beziehungsproblem sorgt derzeit für Aufsehen: Eine Frau hat genug davon, dass ihr 32-jähriger Freund jede Nacht mit seinem Teddybär "Mr. Snuggles" kuschelt – anstatt mit ihr.
Das Paar ist gerade erst zusammengezogen. Und obwohl das Liebesleben laut der Frau "fantastisch" sei, gibt es ein Problem: Nach dem gemeinsamen Duschen dreht sich ihr Freund weg, steckt seinen Daumen in den Mund und schmiegt sich an seinen Plüschteddy.
"Ich bin stinksauer. Keine Gute-Nacht-Kuschelei für mich", schreibt die Frau an die Ratgeberkolumne von dailystar.co.uk. Sie findet diese Kindheitsgewohnheit "erbärmlich und gruselig". Doch wenn sie ihn kritisiert, hält er dem Bären die Ohren zu und sagt ihr, sie solle nicht so gemein sein.
Ratgeberin Jane O Gorman zeigt Verständnis für beide Seiten: "Jedem das Seine. Wenn dein Freund Liebe, Trost und gute mentale Gesundheit aus seinem flauschigen Kumpel zieht, dann ist das seine Sache."
Aber sie betont auch: "Er muss verstehen, dass du auch Zuneigung brauchst." Ihr Vorschlag: ein Kompromiss. Vielleicht kann er zuerst mit ihr kuscheln, bis sie einschläft, und Mr. Snuggles bekommt einen eigenen sicheren Platz.
O Gorman macht klar, dass viele Erwachsene noch immer Kuscheltiere besitzen – und das sei völlig in Ordnung. "Letztendlich kannst nur du entscheiden, ob diese Gewohnheit ein Beziehungskiller ist", so ihr Fazit an die ratsuchende Leserin.