Mann (39) verunglückt auf unbeleuchteter Rodelbahn

Das Unglück ereignete sich auf einer nicht beleuchteten Rodelbahn. Symbolbild.
Das Unglück ereignete sich auf einer nicht beleuchteten Rodelbahn. Symbolbild.Robert Haas / SZ-Photo / picturedesk.com
In Wattens ist es am Donnerstag zu einem Freizeitunfall gekommen. Ein 39-Jähriger kam auf einer nicht beleuchteten Rodelabfahrt von der Strecke ab.

Am Donnerstag unternahm eine sechsköpfige Personengruppe eine Nachtrodeltour auf der unbeleuchteten Rodelbahn Wattens – Vögelsberg. Dabei verunfallte ein 39-jähriger Österreicher gegen 20:25 Uhr im Zuge der Abfahrt. Der genaue Unfallhergang konnte von keinem der Gruppemitglieder genau beobachtet werden. Er war mit Winterschuhen, Skihelm und Stirnlampe ausgestattet.

Nach ca. 85 Metern, unmittelbar vor der ersten Rechtskurve geriet er mit seiner Rodel über den rechten Rand der präparierten Rodelbahn hinaus und prallte gegen die dortige Holzleitplanke und in weiterer Folge gegen einen nicht gepolsterten und unbeleuchteten Laternenpfosten aus Metall. Er blieb unmittelbar nach dem Flutlichtständer für rund fünf Minuten bewusstlos neben der Rodelbahn liegen.

Freunde leisteten Erste Hilfe

Die restlichen Mitglieder der Gruppe leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Der Verletzte wurde von der Bergrettung geborgen und nach der Erstversorgung durch den Notarzt abtransportiert. Der Mann erlitt erhebliche Verletzungen, obgleich der genaue Grad der Verletzung nicht bekannt ist. 

Im Einsatz standen sechs Mitglieder der Bergrettung Wattens, Ein Alpinnotarzt, zwei Sanitäter vom Roten Kreuz und eine Polizeistreife.

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