Mann (43) schoss an der Grenze mit Molotov-Cocktails

Der Grenzübergang nach Tschechien.
Der Grenzübergang nach Tschechien.GuentherZ (CC BY 3.0) via Wikimedia Commons
In Zwingendorf (Bezirk Mistelbach) kam es an der tschechischen Grenze zu mehreren Explosionen. Die Polizei konnte den Feuerteufel ausforschen. 

Ein vorerst noch unbekannter Täter legte am 15. und 16. April 2021 in Zwingendorf, im Bereich des dort befindlichen Grenzüberganges nach Tschechien, mehrere Brände. Dabei wurde direkt beim Grenzübergang ein Molotow-Cocktail entzündet und auf die Grenzbarrikaden und dort befindliche Verkehrszeichen geworfen.

Hochstand niedergebrannt

Durch den anschließenden Brand wurden die Verkehrszeichen zerstört sowie die Grenzbarrikaden und der Straßenasphalt beschädigt. Rund 250 Meter weiter süd-östlich vom ersten Tatort wurde dann ein, in einem Windschutzgürtel aufgestellter, Hochstand durch Brandlegung völlig zerstört. Die Schadenssumme ist derzeit noch unbekannt.

Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, stellten bei der Brandursachenermittlung an beiden Tatorten die Molotow-Cocktails als Brandursache fest und konnten aufgrund der Spurenauswertung einen 43-Jährigen aus dem Bezirk Hollabrunn als Beschuldigten ausforschen. Bei seiner Einvernahme am 8. Juni 2021 zeigte sich dieser zu beiden Straftaten geständig. Der Beschuldigte wird der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

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