Mann attackierte verhassten Nachbarn mit Schneefräse

snow clearing in the winter
snow clearing in the winterGetty Images/iStockphoto
Ein Waldviertler (69) hasste seinen neuen Nachbarn, soll in der Folge den 57-Jährigen mit dem Auto fast überfahren und mit Schnee zugeschaufelt haben.

Ein Waldviertler Urgestein war mit dem Zuzug eines 57-Jährigen in eine kleine Ortschaft überhaupt nicht einverstanden. Der "Zuagraste" soll daraufhin den Grant des 69-Jährigen im Winter 2020/21 ordentlich zu spüren bekommen haben.

Sprung zur Seite

Beim Rückwärtsfahren mit dem Auto soll der 69-Jährigen den Nachbarn fast überfahren haben. Lag Schnee, soll der 69-Jährige diesen stets aufs Nachbargrundstück geschaufelt haben. Mit der Schneefräse "bombardierte" er den 57-Jährigen regelrecht mit Schnee. Der 57-Jährige erlitt durch den mit Steinen versetzten Schnee leichte Kieferverletzungen, zeigte den 69-Jährigen schließlich an.

"Schnee mit Kies tat weh"

Vor Gericht in Krems meinte das Opfer: "Wäre ich nicht zur Seite gesprungen, hätte er mich überfahren. Und er hat mich gesehen, weil er ja geschrien hat. Die Aktion mit der Schneefräse war sehr schmerzhaft. Der harte, mit Kies versehene Schnee flog mir wie ein Geschoss ins Gesicht und ich hatte eine Woche Kieferschmerzen."

Der 23-fach vorbestrafte Pensionist sah die Sache anders: "Ich fühle mich überhaupt nicht schuldig." Letztlich wurde der 69-jährige Waldviertler wegen Nötigung zu neun Monaten Haft, davon drei Monate unbedingt, verurteilt. Und nach dem Gefängnis muss der 69-Jährige ein Anti-Aggressionstraining absolvieren (nicht rechtskräftig). 

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