Mann aus Gambia wechselte Namen und kassierte

Nachdem er in Spanien seinen Job verloren hatte, reiste ein 34-Jähriger Afrikaner vor fünf Jahren nach Österreich und suchte unter falschem Namen um Asyl an. "Im Flüchtlingsheim bekam ich den Tipp, dass ich mir einen anderen Namen zulegen soll", erzählte der Mann aus Gambia vor Gericht in St. Pölten.

Nachdem er in Spanien seinen Job verloren hatte, reiste ein 34-Jähriger Afrikaner vor fünf Jahren nach Österreich und suchte unter falschem Namen um Asyl an. "Im Flüchtlingsheim bekam ich den Tipp, dass ich mir einen anderen Namen zulegen soll", erzählte der Mann aus Gambia vor Gericht in St. Pölten.

In einigen Jahren cashte der Afrikaner mindestens 23.000 Euro an Grundversorgung ab, wurde zwei Mal straffällig und ist jetzt in Suchtmitteltherapie.

"Ihm war nicht bewusst, was er da tut", meinte sein Verteidiger zum Richter. Dieser konnte so viel Blauäugigkeit nicht wirklich glauben. Das Urteil: fünf Monate bedingte Haft wegen Sozialbetruges (nicht rechtskräftig).

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