In den Morgenstunden des Sonntags unternahm ein 52-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg einen Familienausflug zum Hebalmsee in der Gemeinde Preitenegg. Im Zuge dessen wollte der Mann Enten füttern, rutschte jedoch aus und stürzte in den See. Er konnte umgehend von seiner Gattin erfasst und aus dem Wasser gezogen werden. Beim Sturz zog er sich jedoch eine schwere Verletzung zu und musste deshalb vom Rettungshubschrauber C 11 in das Unfallkrankenhaus Klagenfurt gebracht werden.
Weiterer schwerer Unfall in Kärnten: Ein 29-jähriger Auto-Lenker aus dem Bezirk St. Veit an der Glan verlor am Sonntag gegen 5 Uhr im Ortsgebiet von Weitensfeld die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen einen geparkten Pkw. Nach dem Unfall hinterließ er einen Zettel mit seinem Namen und der Telefonnummer am beschädigten Fahrzeug und verließ zu Fuß die Unfallstelle.
Etwa zwei Stunden später erstattete ein Passant telefonisch die Anzeige über die beschädigten Fahrzeuge. Die verständigten Polizeibeamten konnten den Unfalllenker noch vor dem Eintreffen an seiner Wohnadresse anhalten. Ein Alkotest verlief positiv. Beide beteiligte Fahrzeugen wurden bei dem Verkehrsunfall schwer beschädigt.
Und: Ein Jäger gab am Sonntag gegen 6 Uhr ein aufgefundenes KFZ-Kennzeichen, das neben einem verendeten Rehwild auf der L 83 im Gemeindegebiet von St. Veit an der Glan, lag, bei der Polizei ab. Dadurch konnte ein 24-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan als fahrerflüchtiger Lenker an seiner Wohnadresse ausgeforscht werden. Nach anfänglichem Leugnen gab dieser schließlich zu, einen Verkehrsunfall mit einem Rehwild gehabt zu haben. Er habe aber kein Rehwild vor Ort gefunden, weshalb er ohne Anzeige zu erstatten nach Hause gefahren sei. Ein Alkotest an ihm verlief positiv.