Mann bricht auf 24 cm dicker Eisbahn ein

Eine Zugmaschine zum Schneeräumen am Weißensee
Eine Zugmaschine zum Schneeräumen am WeißenseeJOE KLAMAR / AFP / picturedesk.com
Glück im Unglück hatte ein Kärntner, der am Montag auf einer 24 Zentimeter dicken Eisschicht einbrach.

Dass auch der dicksten Eisfläche oftmals nicht zu trauen ist, musste am Montag ein 74-jähriger Kärntner am eigenen Leib erfahren. Der Mann war mit seinem eigenen Sohn und einer weiteren Person in den Mittagsstunden damit beschäftigt, die Eislaufbahnen am Weißensee von den Schneemassen zu befreien. Dabei kam es zum Unglück.

Die drei Personen waren an unterschiedlichen Orten mit Zugmaschinen im Einsatz. Exakt am Scheitelpunkt der Eislaufbahn bemerkte der 74-Jährige plötzlich einen Riss unter sich. Das, obwohl das Eis an dieser Stelle circa 24 Zentimeter dick ist und die Außentemperatur minus sechs Grad betrug. Im nächsten Moment brach die Eisfläche ein.

Zugmaschine versinkt

Von einem Moment auf den anderen war der Mann mitsamt seiner Zugmaschine im rund vier Meter tiefen Eiswasser versunken. Geistesgegenwärtig schaffte er es allerdings noch, im Sinken die Fahrertür des Fahrzeugs zu öffnen. Diese Reaktion rettete ihm vermutlich das Leben, er kam mit einer Beule und einer leichten Unterkühlung davon.

Warum das starke Eis trotz der kalten Temperaturen einen Riss bekam, konnte er sich nicht erklären. Aufgrund des starken Schneefalles sei dieser auch nicht sofort erkennbar gewesen, heißt es in einer Aussendung der Polizei. Die Bergung der Zugmaschine ist seit Dienstagvormittag im Gange und wird wohl noch bis in die Abendstunden andauern.

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