Die 47-jährige Ina Thea Kenoyer wird zur Beschuldigten in einem Mordprozess. Sie soll ihren Freund Steven Riley (51) Anfang September tödlich vergiftet haben. Dies, weil er nur wenige Stunden zuvor 30 Millionen Dollar (rund 27 Millionen Franken) geerbt und vorhatte, sich von Kenoyer zu trennen.
Die "New York Post" hatte Einsicht in die Polizeiakten und schreibt, dass Riley am 3. September plötzlich krank wurde, als er sich mit seinem Anwalt traf, um die riesige Erbschaftssumme zu kassieren. Erst einen Tag später wählte Kenoyer jedoch den Notruf. Der 50-Jährige war da schon nicht mehr ansprechbar und verstarb tags darauf im Spital.
Beim Toten wurde eine Autopsie angeordnet. Diese ergab, dass er nach der Einnahme von Frostschutzmittel verstarb. Als die 47-Jährige in Verdacht geriet, beteuerte sie stets ihre Unschuld in einer Reihe von Facebook-Posts. "Ich bin ein freundlicher Mensch und Steven Riley der einzige Mann, den ich jemals wollte", heißt es zum Beispiel. Auch behauptete sie, dass er sich selbst getötet habe. Jedoch wurde bekannt, dass Riley Pläne hatte, die Beziehung zu beenden.
Später sagte Kenoyer, dass sie als seine Lebensgefährtin Anspruch auf das Vermögen habe. Sie wolle das Erbe zwischen ihr und Rileys Sohn aufteilen, heißt es in den Polizeiakten. In North Dakota wird eine solche Beziehungsform jedoch nicht anerkannt. Sein Sohn schrieb später bei Facebook: "Ruhe in Frieden, Dad ... Ich hatte das Gefühl, dass sie es war, so wie sich alles abgespielt hat. Ich wünschte, wir hätten Pläne gemacht, uns früher zu sehen."