Szene

Mann erfand Entführung, um Werbung für Buch zu machen

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:27

Unfassbare Story eines Rentners aus dem Raum St. Pölten: Der 71-Jährige täuschte seine eigene Entführung vor, narrte lange die Polizei. Beim Prozess verriet er warum: Um sein Buch zu bewerben.

Unfassbare Story eines Rentners aus dem Raum St. Pölten: Der 71-Jährige täuschte seine eigene Entführung vor, narrte lange die Polizei. Beim Prozess verriet er warum: Um sein Buch zu bewerben.

Karl I. (71, Name geändert) hätte lieber einen Krimi statt ein Sachbuch über Ansteckungsgefahren für Männer

beim Klogang schreiben sollen. Im Vorjahr war der Pensionist zur Polizei gegangen: "Ich wurde von zwei Männern in einem Kastenwagen entführt. Bei einer Rast konnte ich, trotz Handfesseln, flüchten. Es dürften Tschechen sein."

Die Kripo ermittelte, machte aufwendige DNA-Tests und Handyüberwachungen. Die Telefon-Auswertung ergab: Karl I. hatte sich stets mit einem Zweitgerät aus Tschechien angerufen, um glaubhaft zu bleiben. Bei der Verhandlung am Donnerstag in St. Pölten gestand er: "Ich wollte mein Buch bewerben."

Das ist ihm jetzt tatsächlich gelungen, der Preis dafür: acht Monate bedingte Haft wegen falscher Beweisaussage

– Karl I. nahm das Urteil an

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