Rätsel um eine Messerattacke im Autobus der Linie 14A in Wien-Margareten. Nachdem ein Mann aus dem voll besetzten Bus an der Station Pilgramgasse ausstieg, brach er mit einer Stichverletzung zusammen.
Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 12.45 Uhr. Der 61-jährige Mann verließ den Bus an der Station Pilgramgasse. Kurz nach dem Aussteigen verspürte der Manneinen heftigen Schlag im Rückenbereich. Zunächst dachte das Opfer an einen vorbeifahrenden Radfahrer als Ursache, doch dann entdeckte er eine blutende Wunde.
Passanten eilten dem Verletzten zu Hilfe. Er musste mit Verdacht auf Lungenstich in ein Spital gebracht werden. Gegenüber den Polizeibeamten hab der Mann an, im Bus neben einem Asiaten gestanden zu haben. Dieser soll ihn vorher angesprochen und ihm auch beim Aussteigen gefolgt sein.
Mann ein paar Tage im Krankenhaus
Ob der Mann, der den Bus dann ebenfalls verließ, etwas mit der Tat zu tun hat, stand aber am Dienstagnachmittag nicht fest. Ebenso würden noch keinerlei Hinweise auf ein Motiv vorliegen. Der durch die Tat schwerverletzte Mann wird noch einige Tage im Krankenhaus verbringen müssen.
Die Polizei hofft, mittels bereits angefordertem Videomaterial dem Täter auf die Spur zu kommen. Bisher gab es keine Zeugen für die Tat, obwohl sich zahlreiche Fahrgäste im Autobus befunden hätten.