Er fuhr vor etwa einem Monat auf der A2 von Bad Waltersdorf nach Leibnitz (beides Stmk.), als sich der Spurhalteassistent seines Wagens einschaltete. Erst wunderte sich Franz K., weshalb das System in seinem Auto ständig eingriff. Was der Steirer doch wenig später begriff: "Ich hatte gerade einen Schlaganfall. Und das noch dazu während der Fahrt", erzählt er im ORF bewegt.
"Es war so, dass die linke Hand keinerlei Arbeit mehr übernommen hat. Sie ist nur mehr am Lenkrad gelegen, damit der Spurhalteassistent den Gegendruck spürte und arbeiten konnte." Sein Auto griff ein, als Franz K. selbst nicht dazu in der Lage war und fuhr ihn nach Hause nach Heimschuh (Stmk.).
"Der Spurhalteassistent hat mir das Leben gerettet. Bis ich gecheckt hätte, wie weit links ich schon gewesen wäre, könnte es schon zu spät gewesen sein. Somit wäre es knapp zur Leitschiene zugegangen, und ich traue mich zu sagen: Das wäre nicht gut ausgegangen", blickt der Steirer dankbar zurück.
Der Fahrtechnik-Angestellte wollte noch Hilfe bei einem Bekannten holen, doch er merkte, dass ihm sein Körper nicht mehr gehorchte. "Es ging nicht mehr. Fuß vor Fuß eventuell noch, mehr nicht." Sein Freund sah gleich, dass etwas nicht stimmte und rief die Rettung. Franz K. kam rechtzeitig ins Spital in Graz, er hat überlebt und ist inzwischen wieder wohlauf.
Ab dem kommenden Jahr werde Systeme wie der Spurhalteassistent, der dem Steirer das Leben rettete, Pflicht in allen Neuwagen.