Nach dem blutigen Streit in Poysdorf wurde über den 40-jährigen Hauptverdächtigen die U-Haft verhängt. Der Vorwurf wurde auf Mordversuch ausgeweitet.
Ein 34-Jähriger war in Poysdorf (Bezirk Mistelbach) schwer verprügelt worden, erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma und Platzwunden am Kopf und liegt im Krankenhaus im künstlichen Tiefschlaf ("Heute" berichtete).
Ein 40-Jähriger wurde festgenommen, auch gegen zwei Bekannte (38, 45) des Hauptverdächtigen wird ermittelt. Der 38-Jährige und 45-Jährige wollten aber angeblich den Streit nur schlichten. Der 40-jährige Austro-Türke gab an, in Notwehr gehandelt zu haben. Da das Opfer aber am Boden liegend getreten worden war, ermittelt die Staatsanwaltschaft Korneuburg jetzt wegen versuchten Mordes.
Anwalt Florian Höllwarth, der alle drei Beschuldigten vertritt, meint dazu: "Mein Mandant wurde angegriffen, hat dann in Notwehr gehandelt. Natürlich ging er dabei aber zu weit, daher war es aus meiner Sicht ein Notwehrexzess." (Lie)