Schwerer Unfall auf A11

Mann in Feuer-Auto gefangen: Ersthelfer wird zum Helden

Auf der A11 bei Rosegg verunglückte Freitagfrüh eine fünfköpfige Familie. Ein Kind wurde schwer verletzt, das Auto ging in Flammen auf.
Newsdesk Heute
14.08.2026, 13:06
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Ein Auto in Flammen, ein schwer verletztes Kind und ein eingeschlossener Insasse: Auf der Karawankenautobahn (A11) bei Rosegg kam es Freitagfrüh zu einem schweren Unfall. Ein zufällig vorbeikommender Ersthelfer löschte den Fahrzeugbrand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr.

Gegen 6.25 Uhr war eine fünfköpfige Familie in Richtung Villach unterwegs. Kurz nach der Raststation Rosegg kam die 39-jährige serbische Lenkerin aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Aufpralldämpfer vor einer Parkplatzeinfahrt. Der Wagen blieb auf der Überholspur stehen und fing Feuer.

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Die Lenkerin und die drei Kinder auf dem Rücksitz konnten aus dem Fahrzeug befreit werden, ein Mann blieb jedoch eingeklemmt. Ein zufällig vorbeikommendes Mitglied der Betriebsfeuerwehr von Infineon griff zu einem Handfeuerlöscher und löschte den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren St. Jakob, Dolintschach und der Hauptfeuerwache Villach.

"Eine Person war noch im Fahrzeug eingeklemmt und vier weitere Insassen des PKW wurden bereits vom Roten Kreuz versorgt", berichtet OBI Martin Regenfelder Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Kind schwer verletzt

Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten Mann mit einer Bergeschere. Die drei Kinder sowie die verletzte Fahrerin wurden vom Rettungsdienst versorgt, eines der Kinder erlitt schwere Verletzungen. Auch der Rettungshubschrauber Christophorus 11 war im Einsatz.

"Ein besonderer Dank gilt dem aufmerksamen Ersthelfer, der durch sein rasches Handeln den Fahrzeugbrand bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte löschen konnte", so die Einsatzkräfte.

Für die Bergung war die A11 in Richtung Villach rund zwei Stunden komplett gesperrt. Kurzzeitig war auch die Richtungsfahrbahn Slowenien betroffen. Fahrzeuge ohne Anhänger wurden über den Loibl- oder Wurzenpass umgeleitet, auch ein Ausweichen über die A2 und Italien war möglich.

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