Mann ist zu klein, Ärztin klagt Dating-Agentur

Der Mann erfüllte nicht alle Voraussetzungen.
Der Mann erfüllte nicht alle Voraussetzungen.Getty Images/iStockphoto
Über 3.000 Euro will eine 38-jährige Frau zurück, weil ihr auf einer Dating-Plattform ein Mann vermittelt wurde, der zu klein war.

Als 38-jährige Ärztin sei es für sie endlich an der Zeit, sesshaft zu werden. Mit allem, was so dazugehört; Haus, Kindern – und eben einem Mann. Doch dabei hakte es. Die Australierin nahm deswegen Kontakt zu einer Dating-Agentur auf und übermittelte ihre klaren Vorstellungen von ihrem Traummann. Das ließ sie sich einiges kosten: 4.995 Australische Dollar, also fast 3.100 Euro.

Nicht nur will sie nun diese Summe zurück, sondern auch ein Entschuldigungsschreiben der Firmeninhaberin. Denn der vereinbarte, römisch-katholische Mann irischer oder australischer Abstammung sei nicht, wie vereinbart, mindestens 1,82 Meter groß gewesen.

"Ich ging nicht davon aus, dass ich die große Liebe finde. Aber ich habe erwartet, dass die Agentur einen Mann findet, der meine Kriterien erfüllt" zitiert die "Bild" sie mit Verweis auf die britische "Daily Mail". Schon seit 2019 nahm sie die Dienste der Agentur in Anspruch. Das Geschäftsverhältnis endet nun vor Gericht.

Vertragsbruch wegen Größe

Der Vorwurf lautet auf Vertragsbruch. Bei einer ersten Einvernahme gab die 38-jährige Ärztin an, von der Agentur aus kontaktiert worden zu sein. Man hätte einen Mann gefunden, der bereit für eine ernste Beziehung sei, sich aktuell aber noch im Ausland befindet. Die Chefin meinte, das Paar sei "ungefähr gleich groß".

Zu einem Treffen fühlte sich die Frau verpflichtet. Doch darauf folgte kein zweites Mehr, denn der Mann war offenbar deutlich kleiner als vereinbart. Auf mehrfache Kontaktversuche mit der Agentur wurde nicht reagiert. Im Februar 2022 soll der Prozess über die Bühne gehen.

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