Was man nicht alles tut, um Millionär zu werden. Die unglaubliche Geschichte trug sich Ende 2018 zu. Damals fuhr Christian W. mit dem Tretroller seiner Tochter auf den Bahnhof von Nordbögge in Nordrhein-Westfalen. Dort angekommen warf er das Gefährt zwischen den stehenden Regionalexpress und den Bahnsteig – seine linke Hand legte er auf das Gleis zwischen zwei Räder der Bahn. Um 3.23 Uhr fuhr der Zug dann los und über seine Hand, wie deutsche Medien berichten. Sie musste im Spital amputiert werden.
Die Frage ist, wieso tat er das? W. hatte insgesamt neun Unfallversicherungen über die Gesamtsumme von sieben Millionen Euro abgeschlossen. Nach der Amputation schickte er die Anspruchsschreiben an die Versicherungen. Darin schilderte er, er sei mit dem Roller gestürzt und mit der Hand aufs Gleis gekommen. Doch dies glaubten ihm weder die Polizei, noch die Versicherungen und das Dortmunder Landgericht.
Der Mann wurde wegen Versicherungsbetrugs angeklagt und jetzt wegen versuchten schweren Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.