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Mann lässt 2.000 Tiere in Lagerhalle verwahrlosen

Da aus einem Gebäude Verwesungsgeruch drang, gingen Beamte hinein um nach dem Rechten zu sehen. Dort bot sich ihnen ein grausamer Anblick.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:37

Im Zuge von anderen Ermittlungen fuhren Polizisten durch das Industriegebiet Montclair im US-Bundesstaat Kalifornien. Dabei konnten sie aus einer Lagerhalle Tiergeräusche wahrnehmen. Umso näher sie dem Gebäude kamen, umso heftiger wurde auch der Verwesungsgeruch, der aus der Halle drang.

Die Beamten besorgten sich daraufhin einen Untersuchungsbeschluss. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation "Humane Society" öffneten sie dann die Türen der Lagerhalle: "Es war das schlimmste, was ich in den neun Jahren, seit ich Mitglied bin, gesehen habe", meinte Tierschützerin Silvia Lemos gegenüber dem Fernsehsender ABC.

Knapp 2.000 Tiere - Hühner, Papagei, Sittiche, sowie Schlangen und Fische - waren in dem Gebäude zusammengepfercht. Die Hälfte von ihnen war schon tot. Die Überlebenden verwahrlosten zwischen Fäkalien und Kadavern. Wasser und Nahrung fanden die Tierschützer nicht vor. Luft war in der Halle kaum vorhanden.

Der verantwortliche Mann soll Haustiergroßhändler gewesen sein. Derzeit sitzt er wegen anderer Vorwürfe in Haft. Nun kommt auch eine Anzeige wegen Tierquälerei hinzu. (slo)

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