Mann tötet 25-jährige Ehefrau mit Giftschlange im Bett

Schlangenbeschwörer in Kochi (Indien). Symbolbild
Schlangenbeschwörer in Kochi (Indien). SymbolbildWikimedia/Rainer Haeßner, CC BY-SA 3.0
Eine junge Frau aus Kerala im Süden Indiens ist gestorben, nachdem sie bereits zum zweiten Mal von einer Giftschlange gebissen worden war.

Der 27-Jährige war offenbar mit einem ersten Versuch gescheitert. Er soll bereits Anfang März 2020 eine hochgiftige Kettenviper gekauft haben. Der Biss des Tieres brachte seine Ehefrau Uthra (25) für fast zwei Monate ins Krankenhaus. Erst am 22. April war die junge Frau wieder aus ärztlicher Behandlung entlassen worden und von ihren Eltern zur Pflege aufgenommen worden.

Doch ihr Ehemann soll da bereits den nächsten Mordanschlag geplant haben. Von einem örtlichen Schlangenfänger soll er eine Kobra gekauft haben. "Als sie schlief, nahm er die Kobra aus dem Behälter geholt und auf sie gelegt. Dann hat er zugesehen, wie die Schlange zwei Mal zubiss", schildert ein Polizeibeamter indischen Medien. "Er konnte die Schlange aber nicht mehr einfangen und hat deshalb am nächsten Morgen den Raum verlassen, als wäre nichts passiert. Wir gehen davon aus, dass er seiner Ehefrau beim Sterben zugesehen hat." 

Mordmotiv Mitgift?

Die Mutter der 25-Jährigen fand später ihre Tochter reglos im Bett liegend auf. Sofort wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, doch dort konnte man nur noch ihren Tod feststellen. 

Durch diese ungewöhnliche Wiederholung von Schlangenangriffen wurde die Familie der Verstorbenen misstrauisch und alarmierte die Polizei. Laut Angaben der Ermittler soll das Motiv hinter dem eiskalten Anschlag Geld gewesen sein. Der 27-Jährige habe die Mitgift seiner Frau, Geld und Juwelen, kassieren wollen und neu heiraten wollen.

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