Ein 45-Jähriger soll Montagfrüh einen Brand in einem Wohnhaus in Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) gelegt haben. Polizeiangaben zufolge löschte der Mann die Flammen selbst mithilfe eines Wasserschlauchs. Danach wurde der Beschuldigte mit Verletzungen sowie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Landesklinikum Horn gebracht.
Laut Polizei handelt es sich beim 45-Jährigen um einen Bewohner des Objekts. Er dürfte das Feuer unter Verwendung einer brennbaren Flüssigkeit im Stiegenhaus verursacht haben. Verletzt wurde außer dem Beschuldigten niemand, vier Bewohner des Gebäudes retteten sich selbst durch ein Fenster im ersten Stock ins Freie.
Der 45-Jährige, dessen Motive vorerst unklar waren, wurde festgenommen, er wird der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen des Verdachts der Brandstiftung angezeigt. Die Verhängung der Untersuchungshaft wurde in Aussicht gestellt.