Mann missbrauchte Notruf

Er gab an, in einen Graben gestürzt zu sein, löste eine groß angelegte Suchaktion in Munderfing (Bez. Braunau) aus. Jetzt stellte sich heraus, dass der "Vermisste" laut Polizei zum Zeitpunkt des Anrufs stark alkoholisiert war und alles nur erfunden hatte.

Er gab an, in einen Graben gestürzt zu sein, löste eine groß angelegte Suchaktion in Munderfing (Bez. Braunau) aus. Jetzt stellte sich heraus, dass der "Vermisste" laut Polizei zum Zeitpunkt des Anrufs stark alkoholisiert war und alles nur erfunden hatte.
Gegen 20.15 Uhr ging am Samstag bei der Rettungsleitzentrale in Braunau ein Notruf ein. Es meldete sich ein Mann, der bei den Helfern angab, in einen Graben zwischen Munderfing und Mattighofen (Bez. Braunau) gestürzt zu sein. Er wisse nicht, ob er noch alleine hochkommen würde. Kurz danach war das Gespräch unterbrochen. Zahlreiche Rückrufe der Rettung brachten keinen Erfolg.

Polizeihubschrauber ausgerückt

Zusammen mit zwei Polizeistreifen starteten die Sanitäter der Rot-Kreuz-Stelle Mattighofen eine Suche nach der offensichtlich in Not befindlichen Person. Da der "Vermisste" an dem angegebenen Ort nicht zu finden war, starteten die Helfer eine groß angelegte Suchaktion. Auch ein Hubschrauber sowie Polizeihunde rückten aus.

Gegen Mitternacht wurde die Suche dann aber erfolglos abgebrochen.

Der Polizei gelang es nun den Anrufer ausfindig zu machen. Der unversehrte 31-Jährige gab an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Schuld daran sei seine starke Alkoholisierung an diesem Abend gewesen.

Wegen Missbrauchs von Notzeichen wird der "Vermisste" nun bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt.

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