Mann ohne Gedächtnis lässt Norweger rätseln

Bild: Oslo Police

Das Schicksal eines jungen Mannes mit Gedächtnislücken gibt der norwegischen Polizei viele Rätsel auf. Die Polizei in Oslo teilte am Mittwoch mit, tschechische Kollegen haben den Mann als Tscheche eindeutig identifiziert, nachdem am Vortag Fotos zur internationalen Aufklärung des Falles herausgegeben worden waren.

Das  Schicksal eines jungen Mannes mit Gedächtnislücken  gibt der norwegischen Polizei viele Rätsel auf. Die Polizei in Oslo teilte am Mittwoch mit, tschechische Kollegen haben den Mann als Tscheche eindeutig identifiziert, nachdem am Vortag Fotos zur internationalen Aufklärung des Falles herausgegeben worden waren.

Der Mann bezeichnet sich selbst als "John Smith", versteht außer Englisch auch Tschechisch, Slowakisch, Polnisch und Russisch - und klagt, er sei von Unbekannten misshandelt worden.

Die tschechische Polizei habe die Identität des jungen Mannes eindeutig feststellen können, weil sie mit seinen Eltern Kontakt aufgenommen habe, sagte der norwegische Polizeiinspektor Oeyvind Torgersen. Einzelheiten wollte die Polizei in Oslo nicht bekanntgeben.
Schon seit Monaten versuchten die norwegischen Behörden, den mysteriösen Fall aufzuklären. "John Smith" war am 14. Dezember völlig entkräftet, schwach bekleidet und mit dem Gesicht im Schnee liegend in der Nähe einer Tankstelle gefunden worden.

Beraubt, sexuell misshandelt, abgeladen

"John Smith" sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei beraubt, sexuell missbraucht, unter Drogen gesetzt und dann alleingelassen worden. Vielleicht hätten die Täter Norwegen als "Müllhalde" betrachtet, auf dem sie ihn entsorgen konnten. Einzelheiten führte er nicht aus, über die Identität der von ihm beschuldigten Täter konnte er nichts sagen.

"John Smith" ist 1,87 Meter groß, hat blaue Augen und dunkelblonde Haare. Er sagte, er sei wärmeres Wetter gewöhnt, das Wetter in Norwegen füge ihm Schmerzen zu.

 

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