Mann ohne Herz: "Ich gebe nicht auf – und lebe weiter!"

Der Kärntner mit seinem Ärzteteam.
Der Kärntner mit seinem Ärzteteam.Screenshot Glomex-Video
Im Ö3-Wecker erzählte Sascha, wie es ihm nun geht. "Jetzt bin ich im AKH in Wien bei meinen Schutzengeln, die mir ein zweites Leben geschenkt haben.“

Ärzte am Wiener AKH retteten dem Kärntner Sascha mit einer Sensations-OP das Leben.Aufgrund einer seltenen Form einer Herzmuskelschwäche benötigt er ein Spenderherz.

Doch sein Gesundheitszustand war zu schlecht für eine Herztransplantation. Deshalb wurde dem Mann sein Herz von Ärzten im Wiener AKH entfernt und durch zwei Pumpen ersetzt – das war seine einzige Überlebenschance.

Die Operation verlief sehr gut. Der 35-Jährige lebt bereits seit einem Monat ohne Herz. Demnächst soll er sich in Rehabilitation begeben und schon bald ein neues Herz bekommen.

Im Ö3-Wecker sprach Sascha darüber, wie es ihm jetzt ganz ohne Herz geht

Ein völlig normales Leben ist mit den eingesetzten Pumpen nicht möglich. Die Batterien, die jene betreiben, befinden sich nämlich nicht im Körper, sondern außerhalb und sind verbunden durch zwei Kabel, die durch Saschas Bauchdecke führen.

Im Alltag ist er also eingeschränkt. Dennoch wächst mit seinem immer besser werdenden Gesundheitszustand auch seine Motivation.

"Ich habe ein großes Vertrauen [in die Technik]. Seit über einem Monat lebe ich schon damit. Und ich fühl mich gut, ich fühle mich fit. Es wird von Tag zu Tag immer besser. Und das ist für mich spitze."

Nun steht ihm die Reha bevor. Nach der Genesung kann Sascha wieder nach Hause zu seiner Familie, die eine große Stütze für ihn ist.

Besonders der Familie und den Ärzten ist er unendlich dankbar für den Rückhalt und die Unterstützung während dieser Zeit, die geprägt war von Problemen und Ängsten.

Nach der Reha wird er zuhause darauf warten, dass er angerufen wird und man ihm mitteilt: "Dein neues Herz ist da." Der Kärntner zeigt sich zuversichtlich:

"Ich bin optimistisch. Ich habe eine tolle Familie hinter mir. Ein großes Dankeschön an meine Familie und meine Freundin. Ich schau nach vorne, ich bin ein Kämpfer, ich gebe nicht auf – und lebe weiter!"
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