Wien

Mann raucht in U6-Station, schneidet Zeugen mit Messer

Gewaltsame Eskalation am Freitag gegen 22 Uhr in der U6-Station Gumpendorfer Straße. Ein Wiener rauchte am Bahnsteig und rastete komplett aus.
Heute Redaktion
02.01.2021, 11:36

Ein 53-jähriger Mann führte am Neujahrstag gegen 22 Uhr Reinigungsarbeiten in der U6-Bahnstation durch, als er einen 37-jährigen österreichischen Staatsbürger auf das Rauchverbot in der Station aufmerksam machte. Der Raucher attackierte daraufhin die Reinigungskraft mit einem Kopfstoß und bedrohte sie mit einem Messer.

Ein 44-jähriger Zeuge beobachtete den Vorfall, kam dem Opfer zu Hilfe und verständigte die Polizei. Der Tatverdächtige attackierte auch den Helfer und schnitt ihm mit dem Messer ins Gesicht, bevor er auf einen Bahnsteig flüchtete. Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten stellten den Angreifer auf dem Bahnsteig und nahmen ihn fest.

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Drogen gefunden

Das Messer warf der Mann zuvor auf die Gleise, es konnte von den Polizisten jedoch sichergestellt werden. Bei einer Personsdurchsuchung fanden die Beamten auch eine geringe Anzahl an Suchtmitteltabletten bei dem Tatverdächtigen. Beide Opfer wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt, der 44-Jährige wurde durch den Messerangriff mittelschwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

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