Mann schoss aus Fenster mit Gewehr auf Passanten

Er ballerte mit einem Luftruckgewehr aus dem Fenster, verletzte vier Passanten. Am Donnerstag muss sich der mutmaßliche Schütze vor Gericht verantworten.
Mit Marihuana berauscht und schwer betrunken kam ein Linzer (26) auf eine unglaubliche Schnapsidee. Denn wie der Staatsanwalt behauptet, ballerte der 26-Jährige aus der Wohnung eines Freundes in der Freistädterstraße in Urfahr mit einem Luftdruckgewehr auf Passanten.

Vier Personen (16–29) wurden dadurch verletzt. Eine Frau musste sogar operiert werden, da eine Kugel in ihr Bein eingedrungen war. Tags darauf waren in einer angrenzenden Telefonzelle sogar noch die Einschusslöcher erkennbar. In dieser sollen sich die Opfer vor den Schüssen versteckt haben.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der mutmaßliche Schütze selbst soll gegenüber der Polizei gesagt haben, ihm sei langweilig gewesen. Ein Freund soll ihn in der Wohnung allein gelassen haben. Daraufhin habe er sich dessen Luftdruckgewehr geschnappt und aus dem Fenster geschossen.

Die Polizei konnte den Beschuldigten rasch ausfindig machen. In der Wohnung wurden neben der Tatwaffe und der Munition mehrere Luftdruckwaffen sichergestellt.

Der Angeklagte soll der Polizei aus der Drogenszene bekannt sein. Bei Befragungen bestritt er, gezielt auf Personen geschossen zu haben.

Donnerstagvormittag muss er am Linzer Landesgericht noch einmal den genauen Tathergang schildern. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.



(mip)

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