Mann soll 13-Jährige zu Selfieporno animiert haben

Der Angeklagte
Der AngeklagteBild: salpa

Ein 21-Jähriger hatte eine erst 13-Jährige zu unzüchtigen Handlungen samt Video verleitet, wollte das Schmuddelfilmchen dann auch haben. Jetzt musste er vor Gericht.

Heikler Missbrauchsprozess am Dienstag am Landesgericht Wiener Neustadt. Ein 21-Jähriger musste sich wegen des Verbrechens des sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und dem Vergehen der pornografischen Darstellung Minderjähriger verantworten.

12 Monate bedingte Haft

Der junge Mann hat laut Anklage im Herbst ein erst 13-jähriges Mädchen dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen, dabei ein Video anzufertigen und dieses an ihn weiter zu schicken – im Smartphonezeitalter überhaupt kein Problem.

Die Verhandlung fand großteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil: ein Jahr bedingte Haft für den jungen Mann. Und er muss eine Psychotherapie machen. Der Richterspruch ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

(Lie)

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